Wann sollte man auf Wellness-Anwendungen verzichten?

Einen Aufenthalt in einer Therme oder eine Wellness-Anwendung wird als Entspannung für den eigenen Körper und als Balsam für die Seele angesehen. Doch nicht immer ist es ratsam, dadurch die eigenen Batterien wieder aufzuladen, besonders wenn eine Vorerkrankung stattgefunden hat.

Leidet man zum Beispiel an einer Herzschwäche, so können an sich harmlose Wärmeanwendungen wie Bäder, Dampfbäder oder Sauna das bereits vorgeschädigte Organ weiter belasten und dadurch einen Kreislaufkollaps auslösen.

Auch Menschen die zuvor aufgrund einer Thrombose-Vorbeugung blutgerinnungshemmende Medikamente eingenommen haben, sollten vorsichtig mit den Wellness-Anwendungen sein. So können diese Wärmeanwendungen die Adern erweitern, wodurch der Blutfluss verlangsamt und die Thrombosegefahr doch wieder erhöht wird.

Deshalb ist es besonders wichtig, bei vorhandenen Vorerkrankungen ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt zu führen, da dieser am besten Bescheid geben kann, ob Wellness-Anwendungen für den eigenen Körper gewisse Gesundheitsrisiken beinhalten.

Doch auch wenn der Arzt grünes Licht gibt, sollte man bei einem unwohlen Gefühl während eines Saunaganges oder eines Wärmebades diese Anwendung sofort abbrechen und Hilfe kontaktieren.


 




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