Die Geschichte der Kosmetik

Als Kosmetik wird die Schönheitspflege sowie alles, was die Schönheit erhält, wiederherstellt oder verbessert bezeichnet. Bereits in prähistorischer Zeit malten Frauen ihr Gesicht mit roter Farbe an, dieses Ritual ist auch noch bei Indianern und anderen Naturvölkern zu beobachten. Die Wangen und Lippen haben Männer und Frauen im alten Ägypten mit roter Farbe geschminkt.

Ägyptische Erde diente dazu, die Haut zu tönen. Hygiene und körperliche Reinheit waren ein großes Thema bei den Ägyptern, die Dampfreinigung war dabei ebenso wichtig wie das Kauen von Kräutern zur Mundreinigung und die Benützung von Salben, Duftstoffen und Schminke. Auch Perücken, Pinzetten und Spiegel wurden eingesetzt. Die Faltenbildung wurde damals ebenfalls schon bekämpft.

In Athen wurden die Gesichter mit Bleiweiß ganz weiß geschminkt. Die Kosmetik war bei den Römern ein Teil der Medizin. Im Frühen Christentum wurde häufig von der Verwendung von Salbölen gesprochen, diese wurden für hygienische und medizinische Zwecke akzeptiert. Wer sich schminkte, wurde im Früh- und Hochmittelalter als heidnisch beschimpft. In der Renaissance gelangten Puder, Perücken und Parfums wieder zu neuem Einsatz.


 




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