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Sicher und selbstständig zu Hause wohnen – auch im Alter

Das zu Hause ist für viele Menschen einer der wichtigsten Bestandteile ihres Lebens, ein Rückzugspunkt der Geborgenheit und Ruhe. Besonders im Alter nimmt diese Wichtigkeit noch mehr zu. In dem zu Hause wohnen und wohnen zu bleiben, in dem man schon viele Jahre verbracht hat, ist für die meisten Menschen eine Herzens Angelegenheit. Der Schritt sich dazu zu entscheiden in ein Altenheim oder eine Seniorenresidenz zu ziehen fällt oft schwer. Nicht nur aufgrund der Angst, dass das neue zu Hause nie das alte ersetzen könnte, sondern auch aufgrund der Angst man könnte seine Selbstständig- und Unabhängigkeit verlieren. Die Seniorinnen und Senioren verbringen im Durchschnitt 20 Stunden zu Hause. Selbstverständlich möchten sie diese am Liebsten in gewohnter Umgebung verbringen. Ein erheblicher Nachteil, der mit dem zu Hause wohnen zu bleiben jedoch zusammenhängt, ist die mangelnde Sicherheit. Besonders, wenn die Pflegebedürftigkeit steigt und die Angehörigen nicht 24 Stunden am Tag im Notfall bereitstehen können. Abhilfe bietet hier ein Hausnotruf. Dafür bietet sich zum Beispiel der DRK Hausnotruf oder der Johanniter Hausnotruf an.

Das Prinzip der Hausnotrufe funktioniert wie folgt: Die Person bekommt zwei Notrufstationen zur Verfügung gestellt. Eine davon ist eine „Basisstation“, die mit einem Lautsprecher, einem Mikrofon und einer Notruftaste ausgestattet ist. Diese wird mit dem Telefonanschluss verbunden. Das zweite ist ein kleiner Sender, der permanent um das Handgelenk oder den Hals getragen werden kann. Wenn sich nun ein Notfall ereignet, dann muss nur der Knopf auf dem Armband oder der Basisstation gedrückt werden und schon wird die Notrufzentrale informiert. Diese ist rund um die Uhr besetzt. Sobald das Gespräch entgegen genommen wird, erscheinen dem Mitarbeiter in der Zentrale alle wichtigen Informationen, wie das Krankheitsbild, die einzunehmenden Medikamente etc. Diese Informationen werden bei Vertragsabschluss ausgetauscht. Wenn es möglich ist beschreibt die betroffene Person kurz die Situation. Aber auch dies ist nicht notwendig, die Rettung macht sich sofort auf den Weg. Je nach Bedarf kann man verschiedene Konditionen vereinbaren, zum Beispiel auch, dass sich die Person jeden Tag meldet und kurz ihr Befinden schildert und falls sie sich an einem Tag nicht melden sollte, dies sofort auffällt und der Person zu Hilfe geeilt werden kann. Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel die Installation eines Sturzmelders.

Besonders für Menschen, die tagsüber pflegerische Leistungen in Anspruch nehmen, ist der Notruf eine sinnvolle Investition. Auch nach einer schweren Operation oder bei chronisch erkrankten Menschen, die zum Beispiel an Epilepsie, Diabetes oder Asthma leiden, sollte die Anschaffung des Hausnotrufs in Erwägung gezogen werden. Aber nicht nur im Alter ist der Hausnotruf eine beliebte Sicherheit, auch für Singlehaushalte ist er sehr sinnvoll. 2010 lag der Anteil der Singlehaushalte an der Gesamtbevölkerung schon bei 43% und unabhängig vom Alter kann es immer wieder zu Unfällen kommen. Rechtzeitige Hilfe kann oft das Schlimmste verhindern.



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