Saftfasten
Beim Saftfasten verzichtet man komplett auf feste Nahrung, sowie bei jedem anderen Fasten auch. Hierbei handelt es sich um eine Form des Heilfastens, welche aus gesundheitlichen Zwecken durchgeführt wird. Wenn man die Fastentage richtig vorbereitet und durchführt, dann wird man mit einem gesteigerten Wohlbefinden und einem guten Körpergefühl belohnt.
Fasten mit Vitaminen
Auch wenn beim Saftfasten nicht gegessen wird, so ist diese Form nicht so „radikal“ wie andere. Durch die Einnahme von Fruchtsäften, Tees und Gemüsesäften wird der Körper mit Vitaminen und Mineralen während der gesamten Kur versorgt. Der Kreislauf und der Stoffwechsel werden dadurch aufrechterhalten, sodass es nicht zu Schwächezuständen kommt. Die Saftkur kann auch nur über ein bis drei Tage durchgeführt werden. Der Effekt stellt sich jedoch erst nach einer Dauer von zwei bis drei Wochen ein. Wie bei jedem Fasten solle man sich während dieser Zeit nicht überanstrengen und zwischendurch immer Wasser trinken. Ein wenig Sport ist jedoch als positiv anzusehen, da die Verdauung zusätzlich angeregt wird und der Körper intensiver Giftstoffe ausscheiden kann. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang körperlich wenig belastende Sportarten wie Wandern oder Nordic Walking.
Der Ablauf
Vor dem eigentlichen Saftfasten sollte ein bis zwei Tage leichte Kost aufgenommen werden. Gedünstetes Gemüse, frisches Obst und Reis sind optimal. Dadurch wird die Verdauung langsam auf den Umstieg vorbereitet. Zudem werden diese Lebensmittel leicht verdaut und liefern eine Extraportion Vitamine.
Der erste Tag der Fastenkur sollte mit der Einnahme von leichten Abführmitteln begonnen werden. Es ist wichtig, dass der Darm schnell und mit einem Mal entleert wird. So verbleiben keine Speisereste und Ablagerungen im Verdauungstrakt, welche durch die verminderte Darmtätigkeit nicht abtransportiert werden können. Geeignete Abführmittel sind beispielsweise Apfelessig, Pflaumensaft oder Sauerkrautsaft. An diesem Tag sollte sehr viel Wasser und Kräutertee getrunken werden. An den folgenden Tagen darf nun nach Lust und Laune Saft, Tee und Wasser getrunken werden. Zur Wahl stehen beispielsweise Karottensaft, Orangensaft, Tomatensaft, Bananensaft oder auch Frucht- und Gemüsecocktails. Die Säfte sollten naturbelassen sein und einen möglichst hohen Fruchtgehalt haben. Zuckerhaltige Säfte sollten vermieden werden, da der enthaltene Fruchtzucker bereits genug Süße liefert.
Die erste Nahrungsaufnahme nach dem Fasten sollte langsam und gemäßigt erfolgen. Man kann zunächst mit frischem Obst und gedünstetem Gemüse beginnen und sich jeden Tag ein wenig steigern. Man sollte nicht sofort zum gewohnten Essverhalten zurückkehren, sondern die Saftkur als Chance für eine langfristige Ernährungsumstellung nutzen.
Wirkung und Ziele
Die Saftkur kann aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt werden. Manchen wollen dadurch abnehmen, andere wollen damit entschlacken und wieder andere wollen einfach ihr Körpergefühl verbessern und sich anschließend gesünder ernähren. In jedem Fall wird man sich währenddessen und danach lebendiger und sensibler fühlen. Die Geschmackssinne arbeiten intensiver und das Essen schmeckt einfach besser.
Mehr zu diesem Thema hier im Blog
Freitag, 7. Oktober 2011 um 10:06
Ich habe es nie geschafft zu fasten. Es scheiterte schon an der Vorbereitung. Ich habe Glaubersalz genommen. Das hat aber nichts gebracht, nur einen Blähbauch. Das war sehr unangenehm. Das nächste mal versuche ich es mit Saft, so wie du es beschrieben hast.
Dienstag, 28. Februar 2012 um 16:32
Ich hab es auch noch nie geschafft…:P ich konnte einfach den vielen leckeren Sachen bisher nicht wiederstehen um das so richtig durchzuziehen. Aber andererseits wäre es schon mal nicht schlecht. Kenne viele die Entschlackt haben und sich sooooo super gefühlt haben. Bloß wie motiviere ich mich??