Pfefferminze – Gesundes aus der Naturapotheke

Der Botaniker bezeichnet die Pfefferminze als „Mentha x piperita“ und zählt sie zur Familie der Lippenblütler. Pfefferminze enthält wenig Carvon, dafür aber sehr viel Menthol, was den typischen erfrischend-scharfen Geschmack bewirkt. Die als Arzneipflanze verwendete Form der Pfefferminze entstand aus der zufälligen Kreuzung der Waldminze mit der Bachminze.

Pfefferminze bevorzugt natürliche Verbreitungsgebiete mit einem gemäßigten Klima. Als die bedeutendsten Anbaugebiete der Pfefferminze gelten Spanien, die Balkanländer, Asien sowie Südamerika. In den USA sind sie hauptsächlich in den Bundesländern New York und Michigan zu finden. Auch in England sowie in Süddeutschland ist die Pfefferminze verstärkt in der freien Natur anzutreffen. Die krautartige Pflanze gehört zu den Stauden und kann zwischen 30 und 90 Zentimetern hoch werden. Pfefferminze ist frosthart und mehrjährig. Sie bevorzugt Standorte mit viel Licht.

Pfefferminze lässt sich gut trocknen. Sie kann frisch und getrocknet zur Zubereitung von Tee verwendet werden. Dort werden ihre ätherischen Öle ausgenutzt, die vor allem bei Erkältungen Linderungen durch eine kühlende Wirkung auf einen entzündeten Hals bewirken. Auch fest sitzender Nasenschleim kann durch Dampfbäder mit Pfefferminze gelöst werden. Pfefferminze hilft bei leichten Magenbeschwerden und sorgt durch eine äußerliche Anwendung für Linderung bei Kopfschmerzen und Migräne. Vorsicht ist bei der Verwendung von Pfefferminze geboten, wenn man unter Sodbrennen leidet. Das kann durch die Inhaltsstoffe der Pfefferminze verstärkt werden.

Pfefferminze hat auch in die Getränke- und Lebensmittelherstellung Eingang gefunden. Beliebt ist der kräftig grüne Pfefferminzlikör, der pur oder als Zugabe zu Mixgetränken wie dem Mojito verwendet werden. Auch den Füllungen von Schokolade und Pralinen kommt Pfefferminze zum Einsatz.

Quelle: beauty-16.com


 




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