Die richtige Hautpflege bei Neurodermitis
Bei Neurodermitis spielt die alltägliche Hautpflege eine äußerst wichtige Rolle, da speziell die extrem trockene Haut eines Neurodermitikers besonders sensibel auf schädliche Umwelt-Einflüsse sowie Stress reagiert. Idealerweise sollten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt die Pflegeprodukte ausgewählt werden, da er abwägen kann, welche der innovativen Präparate gezielt wirken sowie auch individuell verträglich sind.
Unsere individuelle Haut stellt einen wichtigen Schutzschild gegen etliche schädlichen Substanzen dar. Um diesen Schutzschild zu erhalten, verfügt der Körper über eine sogenannte Haut-Barriere: Eine gereifte Hornschicht, welche über eine optimale Fett-Zusammensetzung sowie ein intaktes Wasserbindungs-Vermögen verfügt, bietet sicheren Schutz vor diversen schädlichen Einflüsse aus der Umwelt sowie Keimen. Bei Neurodermitis-Betroffenen liegt eine Störung dieser wichtigen Barriere vor. Sie kämpfen mit schuppender, rauer sowie äußerst trockener Haut. Zusätzlich werden sie von Ekzem-Schüben heimgesucht, welche an typischen Bereichen wie Gesicht und Hals, Ellenbogen und Kniekehlen sowie im Nacken auftreten. Neurodermitis ist noch nicht heilbar, aber sehr gut zu kontrollieren. Die Behandlung zielt deshalb auf intensive Neurodermitis Hautpflege ab, um Schübe abzumildern oder zu vermeiden.
Das Schutzschild der Haut benötigt Unterstützung
Neurodermitiker werden von trockener Haut geplagt, weil die Barriere-Funktion der Haut gestört ist. Die Ursache dafür sind beispielsweise ein Mangel an spezieller Ceramide (Hautfette) sowie ein vermehrter transepidermaler Wasserverlust. Dies kann durch spezielle Pflege-Präparate ausgeglichen werden, sodass die Haut wichtige Schutzfunktionen wieder erfüllen kann. Basis einer erfolgreichen Behandlung von Neurodermitis ist eine konsequente alltägliche Hautpflege mittels feuchtigkeits- oder fetthaltiger Präparate. So werden die betroffenen Hautbereiche vor Austrocknung bewahrt sowie die schützende Barriere-Funktion erhalten. Treten akute Entzündungs-Schübe auf, werden zusätzliche Behandlungen mit speziellen Cremes und Salben nötig, um eine Linderung der quälenden Symptome zu ermöglichen. Hierzu werden bewährte Kortison-Präparate sowie innovative kortisonfreie Entzündungs-Hemmer gezählt.
Konsequente Neurodermitis Hautpflege vermindert die Symptome
Der quälende Juckreiz sowie die schuppenden Hautstellen der Neurodermitis kann nur mit ständiger guter Hautpflege gemindert werden. Wird mit unwillkürlichem Kratzen reagiert, wird der Zustand noch verschlimmert, da die entstehenden Krusten wiederum quälenden Juckreiz fördern. Medikamente unterbrechen diesen Kreislauf und bringen die Entzündungen sowie Juckreiz zum Stillstand. Systematische Neurodermitis Hautpflege kann somit wirksame Linderung bringen.
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